Friesenheim will in Korschenbroich punkten
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(gek) Die beiden Auftaktspiele im Jahr 2010 liegen hinter der TSG
Friesenheim. Die erfolgreichen Auftritte vor heimischer Kulisse gegen
Saarlouis und Bietigheim erbrachten neben den anvisierten vier Zählern en
passant die Tabellenführung und einen mittlerweile auf zwei Punkte
angewachsenen Vorsprung auf die hessische Vertretung aus Hüttenberg. Dabei
war insbesondere die Leistung gegen Bietigheim bemerkenswert, denn die Gäste
waren chancenlos, was SG-Coach Jochen Zürn ohne Umschweife anerkannte: "Wir
haben diese Partie verdient verloren. Es war sehr beeindruckend, wie die TSG
heute aufgetreten ist. Friesenheim war uns komplett überlegen. Wir können
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Jan-Lars Gaubatz will mit seinem Team den nächsten Schritt machen - Foto: Reis |
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froh sein, nur mit vier Toren Unterschied
verloren zu haben." Das ist aber Schnee von gestern.
Erstmals im neuen Jahr steht eine Ausfahrt
für die "Eulen" an, die wieder von einem Fan-Bus begleitet werden. Diese
führt Matschke & Co in den Westen, nach Korschenbroich, mithin zu einem
Neuling, der sich beachtlich schlägt. Wie die beiden anderen auch. Mit 23
Pluszählern ist der TV Neuhausen/Erms derzeit auf Rang sechs platziert.
Direkt dahinter findet man den TV Korschenbroich, der zwei Zähler weniger
ergattert hat. Und die HG Saarlouis ist auf Platz zehn zu finden. Das, was
vor Rundenbeginn gängige Meinung unter den Experten war, ist eingetreten -
keine Auswahl dieses Aufsteigertrios wird Kanonenfutter sein. Und keine ist
nach 20 Saisonetappen akut abstiegsgefährdet. Mit den Neulingen machte die
TSG Friesenheim in der laufenden Spielzeit bislang ausnahmslos gute
Erfahrungen. Die Formation von Thomas König gewann alle vier absolvierten
Begegenungen, schlug zum Jahresausklang 2009 Neuhausen auf eigenem Parkett,
siegte in Saarlouis und gab der Gulbicki-Truppe auch in Ludwigshafen das
Nachsehen. Und Korschenbroich unterlag den Rothemden am vierten Spieltag und
ist nun elfter Gastgeber des Tabellenführers.
Jahresübergreifend hat die Equipe von
Khalid Khan die letzten drei Partien verloren. In
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Thomas König: "Korschenbroich hat eine eingespielte Mannschaft, die immer am Limit spielt" - Foto: Reis |
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Essen zog der TVK mit
29:34 den Kürzeren, gegen Bittenfeld, den Rangdritten, setzte es beim 28:30
die dritte Heimniederlage und jüngst reichten nicht einmal 40 Auswärtstore,
um in Saarlouis etwas Zählbares zu holen, was Trainer Khalid Khan wie folgt
kommentierte: "Wenn man auswärts 40 Tore schießt und nicht gewinnt, dann
weiß man, dass es in der Abwehr nicht stimmt. Die HGS hat verdient gewonnen,
weil sie vor allem in der 2. Halbzeit mit der besseren Abwehr und einer
Reihe von tollen Paraden von Marco Henne auch in diesem Bereich besser war."
Vor der Auseinandersetzung mit den Pfälzern, die ihre letzten drei Spiele |
gewonnen haben, macht der Hausherr auf Understatement, sieht sein Team vor einer unlösbaren Aufgabe. "Gegen
Friesenheim haben wir keine Chance", so Khan, "wir geben uns da überhaupt
keinen Illusionen hin. Wenn die Normalform an den Tag legen, dann ist die
TSG definitiv eine Nummer zu groß für uns." Doch auch für diesen Vergleich
gilt - es muss erst mal gespielt werden.
Beim TVK, das ist klar, will Chefcoach
Thomas König mit seiner Truppe das Punkten fortsetzen. "Korschenbroich hat
eine eingespielte Mannschaft, die immer am Limit spielt", erläutert der
46-Jährige. "Die bisherige Heimbilanz von 12:6 Punkten unterstreicht die
Heimstärke des Aufsteigers." So fuhren der Fünfte Erlangen, der Bergische
HC, der große Aufstiegsfavorit, und auch der Wertungszweite Hüttenberg mit
leeren Händen wieder nach Hause. "Es ist sicher keine leichte Aufgabe, die
uns in Korschenbroich erwartet, aber wir versuchen, zwei wichtige Punkte zu
holen." Linksaußen Philipp Grimm unterstreicht dies: "Korschenbroich spielt
einen ganz, ganz starken Tempohandball und eine vorzügliche schnelle Mitte.
Doch wir haben zuletzt gegen Bietigheim unsere bisher beste Abwehrleistung
geboten. An unserer Defensive haben sich Auer, Kibat und Schulz
immer wieder die Zähne ausgebissen. Wir
sind auch auswärts gut drauf und wollen gewinnen."
Mit dem langwierigen Ausfall von Mindaugas
Veta und der Tatsache, dass Nils Brandt noch Zeit benötigt, um seinem Team
helfen zu können, fehlt Thomas König eine ganze Menge Erfahrung auf der
rechten Rückraumseite und in der Abwehr. Aber die Jungen, wie Jan-Lars Gaubatz
zum Beispiel, haben es gerade jüngst gegen Bietigheim bewiesen, wie weit sie
in ihrer Entwicklung schon sind. Neben den beiden Linkshändern kann auch
Andreas Friedrich derzeit Handball nur als Zuschauer verfolgen. Dafür ist
Rechtsaußen Thomas Zellmer wieder im
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Philipp Grimm: "Wir sind auch auswärts gut drauf und wollen gewinnen" - Foto: Reis |
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Kader.
Das Match leiten Harald Schembs aus
Nackenheim und Markus Weyell aus Nieder-Olm. Der Anwurf erfolgt am Samstag,
20. Februar 2010, um 19.30 Uhr in der Waldsporthalle. |