Friesenheim ist gegen Delitzsch auf den
nächsten Zweier aus
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(gek) "Mit einer durchschnittlichen
Leistung haben wir ein Spiel gewonnen", stellte Trainer Thomas König fest
und bezog sich dabei auf die letzte Partie der TSG Friesenheim beim TV
Korschenbroich. Obwohl in der ersten Hälfte Probleme in der Defensive
auftraten (Torwart Kevin Klier: "Da hatten wir individuelle Aussetzer."),
legte das Ensemble um Gunnar Dietrich den Schalter im weiteren Verlauf um
(Klier: "Das spricht für die Mannschaft.") und gewann das Duell beim
damaligen Tabellensiebten. "Ich hatte dann nie das Gefühl, dass noch eine
kritische Phase kommen würde", meinte Klier. "Wir wollten unbedingt gewinnen
und das ist uns gelungen." Jan-Lars Gaubatz, Rechtsaußen der "Eulen",
fand,
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Nils Brandt is back - seine monatelange Abstinenz hat ein Ende - Foto: Reis |
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dass "wir uns in Korschenbroich, bei einem
heimstarken Team, sehr gut verkauft haben. In den ersten 25 Minuten hatten
wir in der Abwehr ein paar Probleme, aber danach haben wir das auf eine
souveräne Art gelöst." Das 36:31 war Friesenheims siebter Auswärtssieg. Mit
dem 16. Zweier insgesamt wurde die Führung auf vier Punkte ausgebaut.
Das, was Korschenbroichs Coach Khalid Khan
kürzlich äußerte, könnte auch Thomas König gesagt haben. "Jedes Spiel in der
2. Liga ist schwierig und man kann in keinem Spiel von zwei Punkten
ausgehen." Das trifft für die anstehende Partei der TSG gegen Delitzsch
gleichfalls zu. Die Truppe von Uwe Jungandreas kommt mit einer Empfehlung
von 4:2 Punkten nach der Winterpause nach Ludwigshafen. Die zwei Minuspunkte
resultieren aus dem beim TV Bittenfeld verlorenen Vergleich. In der
Porsche-Arena , die sich mittlerweile zu einer wahren Festung des TVB
entwickelt hat, verkauften sich die Delitzscher Ballwerfer glänzend, hatten
in Torwart Gabor Pulay einen wahren Zerberus im Kasten, und erst in der
Schlussphase entschieden die Waiblinger Vorstädter das Spiel für sich. Kevin
Klier weiß, was auf ihn und seine Mitstreiter zukommen wird: "Delitzsch ist
ein
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Kevin Klier: "Wir wollen unsere Position mit dem nächsten Sieg weiter festigen" - Foto: Reis |
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sehr guter Zweitligist mit einer stabilen und sehr variablen Deckung.
Delitzsch hat nichts zu verlieren. Man trifft auf den Tabellenführer, von
dem erwartet wird, dass er das Spiel gewinnt, und in einer Außenseiterrrolle
hat man nicht den Druck. Es wird gegen die Sachsen keine einfache Aufgabe,
aber wir wollen unsere Position mit dem nächsten Sieg weiter festigen."
Gegen Bittenfeld hatte er zum letzten Mal
das rote Dress für nur fünf Minuten an, das war am vierten September 2009.
Jetzt steht Nils Brandt nach monatelanger Abstinenz wieder im Friesenheimer
Kader. "Ich habe Thomas nach der Verletzung von Jan angeboten, in der Abwehr
spielen
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zu können", erläuterte der 27-Jährige die Entscheidung, früher als
ursprünglich anvisiert das Trikot überzustreifen. König hatte die Absicht,
Nils Brandt am 20. März 2010 wieder in den Kader aufzunehmen, wenn die TSG
zu Namensvetter Groß-Bieberau fahren wird. "Im Training lief es zuletzt ganz
passabel und vom Heilungsbereich her ist alles safe. Das, was ich trainiert
habe, fühlt sich alles gut an. Und ich freue mich, dass ich wieder dabei
sein kann."
TSG-Trainer Thomas König stehen beim elften
Auftritt vor heimischer Kulisse Mindaugas Veta, Jan-Lars Gaubatz und Andreas
Friedrich aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung. Nicht dabei sein
wird auch Niklas Ruß, der bei den Rhein-Neckar Löwen im Kader steht und die
Ausfahrt nach Chambéry mitmacht - und so ein weiteres Mal
Champions-League-Luft schnuppern kann.
Die Begegnung leiten Philipp Dinges und
Daniel Kirsch, beide aus dem badischen Egggenstein-Leopoldshafen. Der Anwurf
in der Friedrich-Ebert-Halle erfolgt am Sonntag, 28. Februar 2010, um 18
Uhr. |