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07.03.2010 - Pressestelle TSG Friesenheim
Spitzenreiter will auch in Aue bestehen
 
(gek) Der ganze große Druck ist beim EHV Aue, dem nächsten Reiseziel der TSG Friesenheim, erst einmal weg. Auf die Hiobsbotschaft nach dem Spiel in Essen, als bei Rückraumakteur Alexander Matschos ein Riss des vorderen Kreuzbandes diagnostiziert worden war, haben seine Mitstreiter eine unerwartete Reaktion gezeigt. Sie gewannen zunächst auf eigenem Parkett gegen den Aufstiegskandidaten TV Bittenfeld und ließen dann in der Partie bei der HG Saarlouis den nächsten Zweier folgen. Das 34:33 beim heimstarken Neuling, dem insgesamt zweiten Auswärtssieg, wirkte sich auch im Ranking aus, denn Maik Nowaks Schützlinge verbesserten sich um einen Platz und sind nun als Zwölfter notiert. Zwei Siege in Folge hatte es in
Benjamin Matschke: "Wir haben eine gewisse Konstanz und Stabilität und wollen unsere Serie fortsetzen" - Foto: Reis
der laufenden Saison für die Sachsen zuvor noch nicht gegeben. Und aufgrund der unglaublichen Enge im unteren Tabellenbereich kamen diese vier Zähler wie gerufen.

Die bisherigen Erfahrungen mit Spitzenclubs, sofern diese beim EHV vorspielten, waren in der laufenden Runde ausnahmslos gute für Eric Meinhardt und Kollegen. Im November des vergangenen Jahres warfen die Auer Handballer den großen Aufstiegsfavoriten, den Bergischen HC, beim deutlichen 28:22 regelrecht aus der Erzgebirgshalle, und vermasselten so Chrischa Hannawalds Trainerdebüt auf der Bank des BHC auf ziemlich gründlich Weise. Zwei Wochen später war der TV Hüttenberg an der Reihe, dem gegen den EHV gar noch weniger Tore gelangen als den Bergischen Löwen. Ganze 20 Mal netzten Hüttenbergs Angreifer ein, was Jan Gorr mit folgenden Worten kommentierte: "Eine unterirdische Leistung im Angriff." Und auch der kürzliche 28:27-Erfolg über Bittenfeld zeigt, dass sich Aues Ballwerfer gegen Spitzenmannschaften mächtig ins Zeug
Thomas König: "Wir müssen gegen eine aggressive 6:0-Abwehr Geduld haben und auf unsere Chancen warten" - Foto: Reis
legen, den Favoriten richtig Ärger machen und nach 60 Minuten Handballarbeit feiern können. Klappt das auch gegen die TSG Friesenheim?

Die Formation von Thomas König fährt mit einer Menge Selbstbewusstein nach Sachsen. Das junge Ensemble aus der Pfalz gewann die letzten fünf Auftritte ohne Ausnahme und hat sich einen unerwartet deutlichen Vorsprung vor dem Zweiten Bittenfeld erarbeitet, der gegen das Nowak-Kollektiv verteidigt werden soll. "Auf uns wartet in Aue eine kampfbereite Mannschaft", weiß TSG-Torwart Kevin Klier. "Wir müssen diesen Kampf annehmen, bei dem höchste Konzentration erforderlich sein wird. Wir sind selbstbewusst und motiviert, haben
auch auswärts unsere Stärken und wollen gewinnen." Auch Kapitän Benjamin Matschke kennt das sächsische Ensemble: "In Aue ist es immer schwierig zu spielen, weil Aue zu Hause einen anderen Handball spielt wie in fremden Hallen. Wir haben eine gewisse Konstanz und Stabilität und wollen unsere Serie fortsetzen." TSG-Trainer Thomas König ahnt die Schwere der Aufgabe für seine Auswahl: "Das wird für uns in Aue nicht leicht. Wir müssen gegen eine aggressive 6:0-Abwehr Geduld haben und auf unsere Chancen warten."

Das Match leiten Fabian Baumgart aus Neuried und Sascha Wild aus Offenburg. Angeworfen wird in der Lößnitzer Erzgebirgshalle am Sonntag, 07. März 2010 um 17 Uhr.
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