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Friesenheims Nils Brandt weiter im Pech
(gek) Seine Leidenszeit verlängert sich:
Nils Brandt, abwehrstarker Linkshänder der TSG Ludwigshafen-Friesenheim,
muss sich einer erneuten Operation unterziehen. Der Eingriff, der in einer
Woche in der Pforzheimer ARCUS Klinik durchgeführt werden wird, ist der
insgesamt dritte seit Ende Oktober 2009.
Brandt wurde Mitte November des vergangenen
Jahres erfolgreich am Ellenbogen seines Wurfarms operiert. Zuvor war bei
einer Athroskopie festgestellt worden, dass sein Elllenbogengelenk instabil
ist. "Das Gelenk klappte zu weit auf", erläutert der 27-Jährige. Zur
Wiederherstellung der Stabilität wurde Sehnenmaterial entnommen und im
Gelenk eingesetzt und fixiert.
Ende Februar 2010 feierte Brandt beim
35:26-Erfolg gegen Delitzsch sein Comeback. Nach der Partie gegen Coburg am
zweiten Maiwochende bildete sich im operierten Gelenk ein großer Bluterguss.
MRT-Bilder gaben letztlich Aufschluss über einen Kapselriss. Das im November
2009 eingesetzte Band, so die weitere Diagnose, ist ebenso gerissen.
Das Linkshänder-Problem setzt sich damit
beim Aufsteiger in die TOYOTA Handball-Bundesliga saisonübergreifend fort,
da bereits in der letzten Runde neben Nils Brandt auch Mindaugas Veta
monatelang ausfiel. Mit einem Einsatz des Litauers, der vor wenigen Wochen
an der Schulter operiert wurde, ist gleichfalls in diesem Jahr nicht zu
rechnen.
Weiterhin möchten wir darauf hinweisen,
dass über ein weiteres Engagement von Oliver Erbach als Hallensprecher der
TSG Ludwigshafen-Friesenheim bislang noch keine Gespräche geführt wurden,
und er derzeit nicht der Hallensprecher der TSG ist. |