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- Pressestelle TSG Ludwigshafen-Friesenheim

Matchplan perfekt umgesetzt

Die Spielsteuerung ganz intelligent umgesetzt: Nico Büdel

(gek) Was für eine englische Woche für die TSG-Handballer: erst das 26:25 in Hamm, dann das Erfolgserlebnis gegen Bietigheim in eigener Halle und jetzt, gewissermaßen als i-Tüpfelchen, der 31:22-Auswärtssieg beim HSC 2000 Coburg. Das Team von Ben Matschke lieferte beim Aufstiegskandidaten eine tadellose Leistung ab, hatte während der 60 Minuten keinen Bruch im Spiel und war dem Gegner an diesem Abend in allen Mannschaftsteilen überlegen. „Alle Abläufe funktionieren immer besser und dieser Sieg, auch in der Höhe, ist kein Produkt aus Glück und Zufall“, bemerkte Patrick Weber. „Solche Abende, an denen alles klappt, gibt es selten, und die muss man dann auch genießen. Wir haben auf der Rückfahrt im Bus eine Party abgerissen, Dippi hat bei Strabo-Licht Musik aufgelegt und dann ging´s ab.“

Den Gastgebern gelang nur in der Anfangsphase eine Führung, doch das hielt nicht lange an. „Das war ganz schnell erledigt“, sagte Patrick Weber. Nach gut neun Minuten lagen die Eulen durch das bereits vierte Tor von Nico Büdel erstmals vorne. Zwar kamen die Hausherren durch einen Gerlich-Siebenmeter in der 19. Minute zum 8:8, doch die Eulen agierten fortan in der Abwehr bärenstark, hatten mit Kevin Klier einen phantastischen Keeper zwischen den Pfosten und im Angriff lief es wie am Schnürchen. Sechs Minuten vor der der Halbzeitsirene führten Pascal Durak & Co 12:8 und bauten bis zum Ende des ersten Durchgangs ihre Führung auf fünf Tore aus.

Was für eine Hausnummer, das 31:22 in Coburg, worüber sich Cheftrainer Ben Matschke zurecht freuen kann. - Foto: Reis

Der hohe Level, auf dem die Matschke-Auswahl spielte, sorgte in der zweiten Halbzeit dafür, dass der HSC nicht nur Distanz gehalten wurde, sondern die TSG ihren Vorsprung kontinuierlich vergrößerte. Stefan Lex sorgte in der 38. Minute für das 20:13, Nico Büdel zauberte das 25:16 an die Anzeigentafel (48.) und nach einem Doppelschlag von Philipp Grimm und Nico Büdel stand das Match in der 54. Minute 29:19. Längst war geklärt, wer diesen Vergleich für sich entscheiden würde. Und als Patrick Weber auf die Platte kam, sich bei zweifacher Unterzahl mit einem Steal glänzend einfügte und den folgenden Konter zum 30:20 ins Coburger Netz wuchtete, passte diese Szene perfekt zu einem prachtvollen Abend für die TSG.

„Die Mannschaft hat sich über die kompletten 60 Minuten an den Matchplan gehalten“, freute sich Cheftrainer Ben Matschke über die famose Darbietung. „Es gab keine Harakiri-Aktionen, das Team hat sehr diszipliniert gespielt und sich nur ganz wenige technische Fehler geleistet. Mit nun 7:1 Punkten in Folge haben wir einen kleinen Run, das ist schön.“

Die Statistik:

HSC 2000 Coburg: Kulhanek, Krechel; Wucherpfennig (2), Kelm, Gerlich (6/3), Kirchner (1), Vitek, Riha, Coßbau, Billek (7/2), Riehn, Harmandic (2), Kirveliavicius (4); Trainer: Jan Gorr

TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier, Peribonio; Grimm (8/6), Claus (1), Dietrich (2), Lex (2), Kupijai (1), Durak (2), Büdel (8), Kirchenbauer, Weber (1), Dippe (1), Slaninka (4), Schmidt (1); Trainer: Ben Matschke

SR: Pawel Fratczak (Kamp-Lintfort) & Paulo Ribeiro (Diepholz) ◊ Zuschauer: 2373 ◊ Zeitstrafen (in Min.): 10:6, Kelm (15.), Riha (51., 57.), Riehn (26., 37.) – Grimm (46.), Claus (54.), Durak (55.) ◊ Rote Karte: Schmidt (25.) ◊ Siebenmeter: 6/5 – 6/6, Gerlich wirft den Ball an den Pfosten (53.) ◊ Team-Time-out: 21:04, 44:11 – 26:24

Spielfilm: 3:1 (5.), 4:5 (9.), 6:8 (17.), 8:12 (24.), 11:16 (HZ) – 13:19 (35.), 14:22 (44.), 16:25 (48.), 19:29 (54.), 22:31 (Ende)