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30.05.2010 - Pressestelle TSG Friesenheim |
DM-Viertelfinale, Hinspiel: Friesenheim
trotz Niederlage nicht aus dem Rennen
(gek) "Wir sind überhaupt nichts ins Spiel
gekommen", zog TSG-Trainer Martin Röhrig nach dem Auftritt der A-Jugend in
Magdeburg ein ziemlich ernüchterndes Fazit. Der Nachwuchs des
Bundesligaaufsteigers kassierte im Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche
Meisterschaft beim SC Magdeburg eine 19:23 (7:14)-Niederlage, die den
Rothemden aber dennoch die Chance auf ein Weiterkommen lässt. Freilich ist
dafür eine erhebliche Steigerung nötig, was Martin Röhrig so ausdrückte:
"Wir haben noch ´ne Menge Potenzial nach oben."
Womöglich wäre die Partie anders gelaufen,
wenn Jörn Christmann den ersten Siebenmeter verwandelt hätte und die TSG in
Führung gegangen wäre. Doch |
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Christian Dissinger: "Wir geben uns nicht geschlagen und werden alles versuchen, um das Final Four zu erreichen" - Foto: Ammersbach |
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der Regisseur scheiterte an Keeper Felix Storbeck, was den SCM zu einer furiosen ersten Halbzeit animierte. Die
Truppe von SCM-Coach Harry Jahns drehte mächtig auf und lag nach 13 Minuten
bereits mit 7:1 vorne. Das TSG-Spiel war geprägt von vielen
Unkonzentriertheiten, was sich besonders auf die Angriffsleistung auswirkte,
denn ein Ball nach dem anderen wurde weggeworfen. Zudem agierte der
Abwehrverband mit Schwächen, und auch die Torhüterleistungen stimmten noch
nicht. Über ein zwischenzeitliches 11:5 kamen Philipp Weber und seine
Kollegen schließlich zu einem 14:7 zur Halbzeit, womit die Pfälzer Auswahl,
bei der früh Alexander Eusterholz ausfiel (Pferdekuss), noch gut bedient
war.
"Das war ein ganz schlechter erster
Durchgang, wir haben keine Bewegung in unser Spiel gebracht und hatten
dennoch viele Möglichkeiten", meinte Martin Röhrig. "Wir können uns
glücklich schätzen, nicht mit einem höheren Rückstand in die Pause gegangen
zu sein." Christian Dissinger fasste Abschnitt eins mit den Worten "Das war
grausam" zusammen.
In der zweiten Hälfte zeigten die
TSG-Spieler wesentlich mehr Einsatzfreude, kämpften jetzt um jeden
Zentimeter und wurden unmittelbar nach Wiederbeginn mit einem 3:0-Lauf
belohnt. Sascha Gieger lief zu gewohnt guter Form auf, und Christian
Dissinger kam
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Martin Röhrig: "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit eine Ausgangsposition geschaffen, die alles offen lässt" - Foto: Ammersbach |
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zu einfachen Toren. Beide Mannschaften waren nun auf
Augenhöhe, wobei das angepeilte Gegenstoßspiel bei der TSG weiterhin nur
sporadisch zum Tragen kam. Am Ende hatte sich Magdeburg ein 4-Tore-Polster
geschaffen, was aber der TSG Friesenheim die Tür zum Final Four nicht
zugeschlagen hat.
"Wir haben uns in der zweiten Halbzeit eine
Ausgangsposition geschaffen, die alles offen lässt", bilanzierte Martin
Röhrig. "Für die schlechte erste Halbzeit sind wir am Ende gar nicht so hart
bestraft worden." Friesenheims bester Torschütze, Chris Dissinger,
bemerkte: "Im zweiten Durchgang haben wir Moral gezeigt." Der 18-jährige
Rechtshänder macht sich und seinen Kollegen Mut für |
das Rückspiel. "Wir geben uns nicht
geschlagen und werden alles versuchen, um das Final Four zu erreichen. Wir
werden Magdeburg einen heißen Schlagabtausch liefern."
Die zweite Auflage des Viertelfinals steigt
am Samstag, 05. Juni 2010, im TSG-Sportzentrum um 16 Uhr.
TSG Friesenheim: Gieger, Ludmann
(22. bis 30.); Eusterholz, J. Christmann (4/2), Diehl (1), Fischer,
Schwenzer, S. Christmann (2/2), Wegmann (1), Zellmer, Dissinger (11/3),
Joswig, Klee, Klein, Rissel, Wagner
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