Final Four: Friesenheim hat das zweitbeste
A-Jugendteam Deutschlands
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(gek) Der ganz große Wurf hat zwar nicht
geklappt, aber mit der Vizemeisterschaft können die Schützlinge von Coach
Martin Röhrig dennoch einen überwältigenden Erfolg verbuchen. Der Nachwuchs
der TSG Friesenheim, der im Halbfinale das leicht favorisierte Team aus
Minden mit 27:23 besiegt hatte, unterlag im Finale um die deutsche
A-Jugendmeisterschaft der HSG Düsseldorf mit 34:38 (15:16) und kann trotz
dieser Niederlage von einer hervorragenden Saison |
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Deutscher A-Jugend-Vizemeister 2010 - Foto: Marianne Müller |
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sprechen. Die
Westdeutschen gewannen vor rund 2 000 Zuschauern zum ersten Mal den Titel
dank einer vorzüglichen Mannschaftsleistung und sind damit Nachfolger der JSG Neuhausen-Metzingen.
Nach 12 Minuten und einem Spielstand von
7:5 für die TSG Friesenheim sah es noch ganz gut aus für die Rothemden, doch
die körperlich überlegene Truppe von Jens Sieberger kam zurück und lag in
der 23. Minute mit 12:9 vorne. Spannung versprach indes der knappe
15:16-Rückstand der Pfälzer für den zweiten Durchgang.
Die Eulen blieben dran am Westdeutschen
Meister, kamen aber weder zu einer Führung noch zu einem Gleichstand. In der
37. Minute lag die HSG in einer Partie auf hohem Niveau mit 21:19 vorne. In
den folgenden Minuten setzte sich der Balingen-Bezwinger aber mit 25:19 ab
und als noch zehn Minuten zu spielen waren, führte er noch immer mit sechs
Toren (30:24). Die Röhrig-Formation reduzierte in der Folge zwar den
Rückstand, ohne aber Düsseldorf richtig gefährlich werden zu können.
Am Ende hatte sich die HSG Düsseldorf den
Titel verdient. Die Westdeutschen waren spielerisch das bessere Team, hatten
Vorteile im Abwehrbereich und waren in der Breite besser besetzt. Die
Vizemeisterschaft ist für Martin Röhrig und seine Auswahl dennoch - nach
zuvor zwei dritten Plätzen - der größte Erfolg und die Bestätigung einer
bemerkenswert guten Jugendarbeit in Friesenheim.
Im kleinen Finale setzte sich GWD Minden
souverän und deutlich gegen die JSG Balingen-Weilstetten durch. Damit
sicherten sich die Ostwestfalen Rang drei vor den Württembergern.
Statistik, Finale:
TSG Friesenheim: Sascha Gieger,
Daniel Ludmann – Alexander Eusterholz (8), Christofer Joswig, Tobias Riffel,
Christopher Klee, Steffen Christmann, Karsten Klein, Jörn Christmann (5/2),
Benjamin Zellmer (2), Kai Diehl (4), Niklas Schwenzer (7/1), Julian Wagner,
Christian Dissinger (8/1), Steffen Wegmann, Rene Fischer
HSG Düsseldorf: Dominik
Heesen, Lars Freimuth – Niko Merten (1/1), Alexander Feld (9/2), Sören Kress
(1), Julius Kühn (6), Bastian Roscheck (5), Nikolas Neukirchen, Nils Artmann
(1), Jan Artmann (4), David Hansen (8), Marc Pagalies (3/1), Dennis
Backhaus, Marco Bauer, Jan Kolorz
Schiedsrichter: Ralf Damian aus
Bingen und Frank Wenz aus Mainz, Zuschauer: 2 000 |