05.04.2012 - Mannheimer Morgen
Eulen-Abwehr gegen HG Saarlouis gefordert

- Marco Hauk hat sich eine Knöchelverletzung zugezogen. Sein Einsatz am Samstag gegen die HG Saarlouis entscheidet sich kurzfristig. © Delta
Ludwigshafen. Einige ungewöhnliche Extreme treffen am Karsamstag, 19 Uhr, in der 2. Handball-Bundesliga aufeinander. Die TSG Friesenheim und die HG Saarlouis stehen in der Tabelle zwar unmittelbar nacheinander auf den Plätzen 14 und 13 - aber die amtliche Statistik weist deutliche Gegensätze auf.
So besitzen die Saarländer, die in der Vorrunde mit einem 38:35-Sieg gegen die Eulen für das torreichste Spiel beider Mannschaften sorgten, mit 861 Treffern die zweitbeste Offensive, mit 896 Gegentoren aber auch die schlechteste Abwehr der Liga. Umgekehrt ist der Angriff der TSG mit 726 Toren recht harmlos mit erst 758 Gegentoren stellen die Friesenheimer aber die viertbeste Abwehr aller 20 Zweitligisten.
Daraus lässt sich folgern, dass auf die Abwehr der Eulen Schwerstarbeit zukommt, zumal die HG Saarlouis mit Danijel Grigic (168/33), Daniel Fontaine (156/0) und André Lohrbach (116/31) drei Scharfschützen in ihren Reihen hat. Beste Friesenheimer Torjäger sind Philipp Grimm (141/26) und der weiter verletzt fehlende Felix Kossler (117/40).
"Die Saarländer scheinen nach den letzten Ergebnissen ein bisschen von der Rolle zu sein", glaubt Eulen-Manager Günter Gleich, "das sollten wir nutzen." Doch das wird nicht einfach, zumal Trainer Thomas König wieder einmal Personalprobleme hat: Nils Brandt konnte wegen einer Erkältung bis gestern nicht trainieren, und Marco Hauk hat sich eine Knöchelverletzung zugezogen. König: "Ob die beiden spielen können, wird sich wohl erst am Samstag zeigen." Wenn die Friesenheimer gewinnen, rücken sie auf den zwölften Tabellenplatz vor - weit weg von den Abstiegsrängen.











