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Tusem ist zum Ausklang
auf der Meisterfeier zu Gast
Essen. Am Samstag fällt für die meisten Vereine der zweiten
Handball-Bundesliga der Vorhang der Saison 2009/10. So auch für den Meister
TSG Friesenheim und den Tusem, die sich um 18 Uhr in der
Friedrich-Ebert-Halle in Friedrichshafen gegenüberstehen.
Die Voraussetzungen für einen temporeichen
Saisonausklang ohne taktische Zwänge können kaum besser sein. Hier die
„Eulen“ aus Friesenheim, die seit vergangenen Samstag als Aufsteiger in die
erste Bundesliga feststehen. Kurt Beck, rheinland-pfälzischer
Ministerpräsident, hat sich höchstpersönlich als Gratulant angekündigt. Dort
die Essener, die sportlich und wirschaftlich die Klasse erhalten haben.
Zudem haben die Essener gute Erinnerungen aus früheren Zeiten an die
Friedrich-Ebert-Halle. Sie sind Rekordsieger des Pfalz-Cups, des jährlich
stattfindenden Vorbereitungsturniers.
Der Erfolg der „Eulen“, die noch im
vergangenen Jahr äußerst knapp den Aufstieg verpasst hatten, hat viele
Namen. Da sind die Haupttorschützen Philipp Grimm (195/53) auf Linksaußen
sowie Spielmacher Benjamin Matschke (184/67). Letzterer traf beim
32:29-Hinspielsieg am Hallo zehnmal. Übertroffen wurde er nur noch von
Matthias Gerlich, der für die unterlegenen Essener 14 Treffer erzielte.
Im Tor können sich die Friesenheimer auf
Kevin Klier verlassen. Der 25-Jährige kommt wie viele weitere TSG-Akteure
aus dem Nachwuchs des Erstligisten Rhein-Neckar Löwen. So besitzen Jan-Lars
Gaubatz (20), Gabor Ancsin (19), Niklas Ruß (19), Alexander Becker (18) und
Christian Dissinger (18) ein Zweitspielrecht bei den „Löwen“.
Die Friesenheimer, die von 16 Heimspielen
14 gewannen (eine Niederlage, ein Remis) wollen es noch einmal richtig
krachen lassen. Erst auf dem Parkett und dann mit den Fans. Und der Tusem
ist dabei. |