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- Mannheimer Morgen

Saison-Aus für die Friesenheimer Schlussmänner Peribonio und Klier / Sonntag gegen Kiel

Die große Torwart-Not

LUDWIGSHAFEN. Die Eulen Ludwigshafen stehen in der Handball-Bundesliga mit dem Rücken zur Wand. Und nun kommt am Sonntag, 12.30 Uhr, ausgerechnet der Rekordmeister THW Kiel in die ausverkaufte Friedrich-Ebert-Halle.

Gegen die Norddeutschen muss Trainer Benjamin Matschke auf seine etatmäßigen Torhüter Kevin Klier (Schulterverletzung) und Roko Peribonio (Muskelfaseriss) verzichten. Ebenfalls ausfallen wird Pascal Durak, der sich einen Bänderriss zugezogen hat. „Wir können definitiv nicht nur mit einem Torhüter in die Partie gehen, das wäre schon grob fahrlässig“, sagt Matschke, der sich mit Geschäftsführer Marcus Endlich kurzfristig um die Verpflichtung eines weiteren Keepers bemüht. Das sei auch deshalb notwendig, da sowohl Klier als auch Peribonio nach derzeitigem Stand in dieser Saison nicht mehr im Eulen-Trikot auflaufen werden.

Der Junioren-Nationaltorhüter Stefan Hannemann steht somit in der Verantwortung, die Pfälzer mit seinen Paraden in der Liga zu halten. „Er hat unser Vertrauen“, sagt Matschke. Weiter fallen gegen Kiel die Rückraumspieler Patrick Weber und Jan Remmlinger aus. „Wichtig wird sein, dass wir in der Abwehr engagiert und konzentriert dagegen halten und im Spielaufbau so wenig Fehler wie möglich machen“, meint der Trainer. Mit Kreisläufer Frederic Stüber kommt ein Akteur nach längerer Verletzungspause wieder zurück. „Es ist wichtig, dass er spielen kann. Frederic ist für die Stimmung in der Mannschaft gut“, betont der Eulen-Coach, der das Duell mit dem Etat-Krösus von der Ostsee entspannt angeht: „Wir sind nur Außenseiter und wollen versuchen, die Kieler zu ärgern.“