| Den Verein
LUBELAMIA zu gründen war die Idee einer 7köpfigen Reisegruppe, die an
Ostern 97, von einem Hilfstransport, verbunden mit einer Studienfahrt nach
Minsk, zurückkam.
Beeindruckt und tiefbewegt von der Not und
dem Elend der dort lebenden Menschen und dem Wunsch, die Verhältnisse ein
wenig zu verbessern, fand am 03.06.97 die Gründungsversammlung der
LUBELAMIA statt. Daran nahmen immerhin schon 14 Personen teil.
Ziel des nichteingetragenen Vereins war und
ist es, ein Behindertenheim für Kinder, die „Insel der Hoffnung" direkt mit
Geld- bzw. Sachspenden zu unterstützen. Dabei wurden auch Kontrollmaßnahmen
beschlossen, um eine sinnvolle Verwendung der Spenden zu gewährleisten.
Inzwischen konnte die größte Not in der
„Insel der Hoffnung" beseitigt werden. Lebensmittel- und Kleiderspenden,
Werkzeuge und Maschinen für die Behindertenwerkstatt sowie Löhne für das
Pflegepersonal, das alles konnte dank der Mitgliederbeiträge der
LUBELAMIA bewerkstelligt werden.
Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde
beschlossen, den Katalog der Hilfsmaßnahmen zu erweitern und Patenschaften
für alte Menschen in Minsk zu übernehmen. Die Hilfe ist inzwischen
angelaufen und 130 Bedürftige können monatlich ihre karge Rente (ca. 10 DM
pro Monat) dank eines Zuschusses der LUBELAMIA um 5 € erhöhen und
ihre wirtschaftliche Situation verbessern. Auch hier entstehen dank der
guten Verbindungen der LUBELAMIA zu der Organisation „Alte helfen
Alten" in Lüneburg keine Verwaltungskosten.
Die inzwischen über 50 Mitglieder, treffen
sich viermal jährlich. Auf den Versammlungen werden u. a. Maßnahmen
besprochen, damit die Hilfe genau dort greift, wo die Not am größten ist.
Eingeladene Referenten berichten vom Alltagsleben in Weißrussland.
Der Verein LUBELAMIA steht für
Interessierte, die die Not in Weißrussland mildern wollen, offen. Neue
Mitglieder sind stets willkommen. Der Monatsbeitrag (für die ganze Familie)
beträgt 10 € (Spendenquittung).
LUBELAMIA bemüht sich darum,
möglichst viele Menschen von ihrer Tätigkeit zu unterrichten. Das geschieht
zum einen durch Berichte der Mitglieder in ihrem Verwandten- bzw.
Bekanntenkreis, zum anderen durch die Presse. Die TSG Friesenheim berichtete
über LUBELAMIA in ihrer Informationsbroschüre, die Zeitung „Die
Rheinpfalz" stellte in der Weihnachtsausgabe 98 den Verein auf fast einer
ganzen Seite vor. |